Die Revolution in der Küche hat längst begonnen: Heißluftfritteusen erobern deutsche Haushalte im Sturm und versprechen knusprige Pommes, saftiges Hähnchen und sogar Gebäck – alles mit bis zu 85% weniger Fett als herkömmliche Zubereitungsmethoden.
Die Stiftung Warentest hat im aktuellen Test (Ausgabe 01/2025) insgesamt 20 Heißluftfritteusen verschiedener Hersteller und Preisklassen auf Herz und Nieren geprüft.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Gleich vier Modelle teilen sich den begehrten Titel als Testsieger mit der Note „Gut (2,3)“, während bereits für unter 100 Euro empfehlenswerte Geräte zu haben sind. Aber nicht jede Heißluftfritteuse hält, was sie verspricht – besonders bei größeren Portionen offenbarten sich deutliche Qualitätsunterschiede.
In unserem ausführlichen Test-Überblick stellen wir Ihnen nicht nur die Testsieger vor, sondern erklären auch die Prüfkriterien, geben praktische Kauftipps und zeigen Ihnen, worauf Sie beim Umgang mit Heißluftfritteusen achten sollten. Von der kompakten Einsteigerklasse bis zum Premium-Modell mit App-Steuerung – für jeden Bedarf und jedes Budget gibt es die passende Lösung.

Warum Heißluftfritteusen so erfolgreich sind
Der Siegeszug der Heißluftfritteusen ist kein Zufall. Sie treffen den Zeitgeist perfekt: gesünder leben, aber nicht auf Genuss verzichten. Das Prinzip ist simpel, aber genial: Anstatt Lebensmittel in heißem Öl zu frittieren, zirkuliert heiße Luft mit hoher Geschwindigkeit um das Gargut. Das Ergebnis: außen knusprig, innen saftig – ganz ohne schlechtes Gewissen.

Besonders überzeugt die Zeitersparnis: Laut Stiftung Warentest benötigen die getesteten Heißluftfritteusen für ein Kilogramm Pommes durchschnittlich nur 30 Minuten und verursachen dabei Stromkosten von etwa 31 Cent. Ein herkömmlicher Backofen würde für die gleiche Menge stolze 90 Minuten benötigen und Stromkosten von rund 76 Cent verursachen. Das macht Heißluftfritteusen nicht nur gesünder, sondern auch deutlich effizienter.
Darüber hinaus punkten moderne Airfryer mit ihrer Vielseitigkeit: Sie können frittieren, backen, grillen, rösten und sogar dörren. Viele Nutzer berichten, dass sie ihren Backofen seitdem deutlich seltener verwenden – besonders für kleinere Portionen sind die kompakten Geräte die perfekte Alternative.
Einer der Testsieger bei Stiftung Warentest: Cosori CP158-AF – Der smarte Allrounder (GUT 2,3)

Die Cosori CP158-AF sichert sich verdient einen der vier Testsiegerplätze und überzeugt mit einem herausragenden Preis-Leistungs-Verhältnis. Für etwa 100-110 Euro (je nach Anbieter) erhalten Sie eine durchdacht konstruierte Heißluftfritteuse, die in praktisch allen Kategorien überzeugen kann und sich sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer eignet.
Technische Ausstattung der Cosori CP158-AF
- Fassungsvermögen: 5,5 Liter (ideal für 3-5 Personen)
- Leistung: 1.700 Watt
- Temperaturbereich: 75°C – 205°C
- Maße: 32,1 × 36,4 × 29,9 cm
- Gewicht: 5,5 kg
- Automatikprogramme: 12 voreingestellte Programme
- Besonderheiten: Shake-Erinnerung, Vorheizfunktion, App-Unterstützung

Intelligente Features für perfekte Ergebnisse
Was die Cosori CP158-AF von der Konkurrenz abhebt, sind die durchdachten Details. Das One-Touch-LED-Bedienfeld ermöglicht es, aus 11 voreingestellten Automatikprogrammen zu wählen oder Temperatur und Zeit völlig individuell einzustellen. Besonders clever ist die integrierte „Shake“-Erinnerung: Das Gerät meldet sich akustisch, wenn das Frittiergut gewendet oder geschüttelt werden sollte – abgestimmt auf die jeweilige Speise und Portion.
Die innovative Thermo IQ Technologie sorgt für präzise Temperaturregelung und gleichmäßige Heißluftzirkulation. Dies führt zu konstant guten Ergebnissen, egal ob Sie Pommes, Hähnchen oder sogar Gebäck zubereiten. Die Vorheizfunktion verkürzt laut Hersteller die Zubereitungszeit zusätzlich und verbessert das Endergebnis spürbar.

Das quadratische Design des 5,5-Liter-Garkorbs ist nicht nur platzsparend, sondern auch praktisch: Es bietet mehr nutzbare Fläche als runde Körbe gleichen Volumens. Die hochwertige Antihaftbeschichtung sorgt dafür, dass sich Speisen leicht entnehmen lassen und die Reinigung zum Kinderspiel wird. Sowohl der Innen- als auch der Außenkorb sind spülmaschinenfest.
Meine Einschätzung der Cosori CP158-AF
Die Cosori CP158-AF ist der perfekte Einstieg in die Welt der Heißluftfritteusen. Sie kombiniert alle wichtigen Funktionen mit einer intuitiven Bedienung und einem fairen Preis.
Testergebnisse und Bewertung
Im Test der Stiftung Warentest überzeugte die Cosori CP158-AF in allen wichtigen Kategorien. Bei der Zubereitung von Lebensmitteln erreichte sie die Note „gut (2,5)“, wobei besonders die gleichmäßigen Ergebnisse bei kleinen und mittleren Portionen gelobt wurden. Die Handhabung wurde mit „gut (2,2)“ bewertet – das Touch-Display und die logische Menüführung kommen gut an.
Besonders positiv: Mit jährlichen Stromkosten von nur etwa 31 Euro gehört die Cosori zu den energieeffizientesten Geräten im Test. Die Sicherheitsbewertung fiel mit „sehr gut (1,3)“ aus, was das Vertrauen in das Gerät zusätzlich stärkt.
Testsieger: Gourmetmaxx 13606 – XXL-Power für Pommes-Liebhaber (GUT 2,3)

Die Gourmetmaxx 13606 sticht im Test besonders durch ihr großzügiges 12-Liter-Volumen und die außergewöhnlich guten Fritten-Ergebnisse hervor. Mit ihrer backofenartigen Bauweise und dem rotierenden Drahtkorb erreicht sie bei Pommes frites Bestwerte und kostet dabei nur circa 115-125 Euro (abhängig vom Händler).
Technische Spezifikationen der Gourmetmaxx 13606
- Fassungsvermögen: 12 Liter (für 5-7 Personen)
- Leistung: 1.800 Watt
- Temperaturbereich: 80°C – 200°C
- Maße: 32 × 36 × 38 cm
- Gewicht: 6,0 kg
- Automatikprogramme: 10 voreingestellte Programme
- Bauart: Klapptür mit großem Sichtfenster
- Besonderheiten: Rotierender Drahtkorb, Drehspieß, umfangreiches Zubehör
Das Geheimnis der perfekten Pommes
Was die Gourmetmaxx 13606 von herkömmlichen Schubladen-Fritteusen unterscheidet, ist ihr einzigartiges Rotationssystem. Der Drahtkorb wird waagerecht in den Garraum eingehängt und dreht sich während des gesamten Garvorgangs kontinuierlich. Dadurch werden Pommes frites von allen Seiten gleichmäßig der heißen Luft ausgesetzt, was zu einer perfekten Bräunung und optimaler Knusprigkeit führt.

Im Test der Stiftung Warentest lieferte die Gourmetmaxx zusammen mit zwei weiteren backofenartigen Modellen die besten Fritten-Ergebnisse. Der Grund: Durch die kontinuierliche Rotation können die Kartoffelstäbchen gleichmäßig garen, ohne dass manuelles Schütteln erforderlich ist. Das Ergebnis sind Pommes, die außen goldbraun und knusprig sind, innen aber herrlich fluffig bleiben.
Die 360° Rapid Air Technologie mit 1.800 Watt Leistung sorgt für schnelles Aufheizen und konstante Temperaturen. Laut Hersteller ist das Gerät bis zu 1,5-mal schneller als ein herkömmlicher Backofen und spart dabei bis zu 55% Energiekosten – ein wichtiger Punkt in Zeiten steigender Strompreise.

Mein Tipp zur Gourmetmaxx 13606
Die Gourmetmaxx 13606 ist ideal für Familien und alle, die Wert auf perfekte Pommes legen. Der rotierende Korb macht den entscheidenden Unterschied. Allerdings sollten Sie beim Herausnehmen des heißen Korbs besonders vorsichtig sein und immer die mitgelieferte Zange verwenden.
Multifunktionaler Küchenhelfer
Mit 9 verschiedenen Funktionen verwandelt sich die Gourmetmaxx 13606 in eine komplette Küche: Frittieren, Grillen, Braten, Gratinieren, Backen, Auftauen, Dörren, Erhitzen und Warmhalten – kaum ein Wunsch bleibt offen. Das umfangreiche Zubehör-Set mit Grillkorb, Drehspieß, Entnahmehilfe, drei Backgittern und acht Schaschlikspießen eröffnet unzählige Zubereitungsmöglichkeiten.
Besonders das Rotisserie-Feature mit dem Drehspieß ist ein Highlight: Sie können ein ganzes Hähnchen zubereiten, das sich kontinuierlich dreht und dadurch rundum knusprig wird – wie beim Grillimbiss, nur zu Hause. Das große Sichtfenster mit Innenbeleuchtung ermöglicht es, den Garfortschritt zu beobachten, ohne die Tür zu öffnen und wertvolle Hitze zu verlieren.
Die Bedienung erfolgt über ein übersichtliches Touchdisplay mit 8 vorprogrammierten Zubereitungsprogrammen plus einem manuellen Modus für individuelle Kreationen. Timer und Temperaturregelung funktionieren präzise und zuverlässig.
Testsieger: Ninja AF180DE – Der vielseitige Kraftprotz (GUT 2,3)

Die Ninja AF180DE überzeugt als leistungsstarker Allrounder mit beeindruckenden 2.000 Watt und einem extremen Temperaturbereich von 40°C bis 240°C. Als Deutschlands Nr. 1 Airfryer-Marke im Einzelhandel 2024 setzt Ninja auch bei diesem Modell auf bewährte Qualität und kostet dabei circa 110-120 Euro (je nach Verfügbarkeit).
Technische Highlights der Ninja AF180DE
- Fassungsvermögen: 6,2 Liter (für 1-4 Personen)
- Leistung: 2.000 Watt
- Temperaturbereich: 40°C – 240°C
- Maße: 29 × 31 × 39 cm
- Gewicht: 5,3 kg
- Automatikprogramme: 5 voreingestellte Programme
- Kabellänge: 82 cm
- Besonderheiten: Höhenverstellbarer Crisper-Einsatz, Max Crisp Funktion
Sechs Kochfunktionen für maximale Vielseitigkeit
Die Ninja AF180DE ist deutlich mehr als nur eine Heißluftfritteuse – sie ist ein komplettes Küchenstudio in kompakter Form. Mit sechs verschiedenen Kochfunktionen deckt sie praktisch alle Zubereitungsarten ab: Max Crisp für Tiefkühlprodukte, Heißluft-Frittieren, Rösten, Backen, Aufwärmen und Dörren.

Besonders die Max Crisp Funktion sticht aus der Masse hervor: Sie erreicht extreme Temperaturen von bis zu 240°C und ist speziell für tiefgekühlte Lebensmittel konzipiert. Tiefgefrorene Pommes sind damit in weniger als 20 Minuten fertig und werden außen knusprig, innen wunderbar fluffig. Diese Temperaturen erreicht sonst kaum eine Heißluftfritteuse in dieser Preisklasse.

Die hohe Leistung von 2.000 Watt sorgt für blitzschnelles Aufheizen und konstante Temperaturen während des gesamten Garvorgangs. Das ist besonders wichtig für knusprige Ergebnisse, da Temperaturschwankungen die Textur negativ beeinflussen können.
Meine Meinung zur Ninja AF180DE
Die Ninja AF180DE ist die perfekte Wahl für alle, die maximale Vielseitigkeit und Leistung wollen. Die hohe Wattzahl und der extreme Temperaturbereich machen sie zum idealen Gerät für ambitionierte Hobbyköche, die keine Kompromisse eingehen möchten.
Cleveres Design mit durchdachten Details
Ein besonderes Highlight der Ninja AF180DE ist der höhenverstellbare Crisper-Einsatz. Dieser kann in zwei verschiedenen Positionen eingesetzt werden: In der oberen Position für besonders knusprige Ergebnisse bei kleineren Mengen, in der unteren Position für größere Portionen oder eine gleichmäßigere Garung. Diese Flexibilität ist einzigartig in dieser Preisklasse und ermöglicht es, das Gargut optimal zu positionieren.

Die quadratische 6,2-Liter-Schublade bietet großzügig Platz für bis zu 4 Hähnchenbrüste oder 1 kg Pommes und ist damit ideal für Familien von 1-4 Personen dimensioniert. Trotz der beachtlichen Kapazität bleibt das Gerät mit seinen kompakten Abmessungen küchentauglich und passt auch auf kleinere Arbeitsflächen.
Die Reinigung gestaltet sich dank der hochwertigen Antihaftbeschichtung und der spülmaschinenfesten Teile besonders einfach. Der abnehmbare Crisper-Einsatz und die herausnehmbare Schublade lassen sich mühelos reinigen, was bei häufiger Nutzung ein wichtiger Komfortfaktor ist.
Im Test der Stiftung Warentest erhielt die Ninja AF180DE besonders gute Noten bei der Handhabung (gut 2,0) und den Umwelteigenschaften (gut 1,6). Mit jährlichen Stromkosten von nur 28 Euro gehört sie zu den energieeffizientesten Geräten im gesamten Testfeld.
Premium-Modell: Philips HD9880/90 – Luxus mit smarten Features (GUT 2,4)

Die Philips HD9880/90 ist mit rund 350-370 Euro (je nach Angebot) das teuerste Gerät im Test, bietet dafür aber auch das umfangreichste Feature-Set. Als einziges Modell im Test verfügt sie über WLAN-Konnektivität und kann vollständig per Smartphone-App gesteuert werden – ein Blick in die Zukunft der Küchengeräte.
Technische Ausstattung der Philips HD9880/90
- Fassungsvermögen: 8,3 Liter (für 4-6 Personen)
- Leistung: 2.200 Watt
- Temperaturbereich: 40°C – 200°C
- Maße: 34 × 36 × 44 cm
- Gewicht: 9,3 kg
- Automatikprogramme: 12 voreingestellte Programme
- Besonderheiten: WLAN, App-Steuerung, 50 AutoCook-Programme, Warmhaltefunktion
Smart Home Integration der nächsten Generation
Die Philips HD9880/90 hebt sich durch ihre umfangreiche Smart Home Integration deutlich von der Konkurrenz ab. Die kostenlose NutriU App bietet über 50 AutoCook-Programme mit detaillierten Schritt-für-Schritt-Anleitungen. Sie können Kochvorgänge komplett fernsteuern, Timer einstellen und sogar Push-Benachrichtigungen erhalten, wenn das Essen fertig ist – praktisch, wenn Sie währenddessen andere Hausarbeiten erledigen.

Die App bietet außerdem personalisierte Rezeptvorschläge basierend auf Ihren Vorlieben, der Jahreszeit und sogar dem Wetter. Ein integrierter Kochmodus verhindert, dass sich das Smartphone-Display während der Zubereitung ausschaltet, und eine Favoritenfunktion speichert Ihre Lieblingsrezepte.
Besonders clever: Die App lernt aus Ihren Kochgewohnheiten und schlägt passende Rezepte vor. Haben Sie beispielsweise häufig asiatische Gerichte zubereitet, werden entsprechende neue Rezepte vorgeschlagen.

Meine Einschätzung zur Philips HD9880/90
Die Philips HD9880/90 rechtfertigt ihren hohen Preis durch die umfangreichen Smart-Features und die hervorragende Verarbeitung. Für Technik-Fans, die das Maximum aus ihrer Heißluftfritteuse herausholen wollen und bereit sind, entsprechend zu investieren, ist sie die erste Wahl.
Überlegene Leistung bei großen Portionen
Mit 8,3 Litern Fassungsvermögen und beeindruckenden 2.200 Watt Leistung ist die Philips HD9880/90 besonders für große Haushalte und regelmäßige Bewirtung geeignet. Im Test zeigte sie sich als eines der wenigen Modelle, das auch bei großen Portionen bis 1,5 kg zuverlässig gute Ergebnisse liefert. Während viele andere Geräte bei großen Mengen schwächeln und ungleichmäßige Ergebnisse produzieren, bleibt die Philips konstant.
Die patentierte Rapid Air Technologie sorgt für eine besonders gleichmäßige Hitzeverteilung, während die kraftvolle Heizspirale auch große Mengen schnell auf die gewünschte Temperatur bringt. Das moderne Touch-Display mit zusätzlichem Drehregler ermöglicht eine besonders präzise Bedienung und fühlt sich hochwertig an.
Ein weiteres Premium-Feature ist die integrierte Warmhaltefunktion: Fertige Gerichte bleiben automatisch warm, ohne auszutrocknen – perfekt, wenn nicht alle Familienmitglieder gleichzeitig essen.
Preis-Leistungs-Tipp: Russell Hobbs Satisfry Air 26510-56 – Günstig und gut (GUT 2,5)

Mit etwa 90-100 Euro (je nach Händler und Verfügbarkeit) ist die Russell Hobbs Satisfry Air 26510-56 die günstigste Heißluftfritteuse mit der Note „Gut“ im Test. Sie beweist eindrucksvoll, dass gute Qualität nicht teuer sein muss und etabliert sich damit als klarer Preistipp für Einsteiger und preisbewusste Käufer.
Technische Daten der Russell Hobbs Satisfry Air
- Fassungsvermögen: 5,0 Liter (für 2-3 Personen)
- Leistung: 1.650 Watt
- Temperaturbereich: 80°C – 200°C
- Maße: 30 × 33 × 37 cm
- Gewicht: 5,0 kg
- Automatikprogramme: 7 voreingestellte Programme
- Besonderheiten: Sehr kompakt und leicht, klassische Bedienung
Überraschend starke Leistung zum kleinen Preis
Die Russell Hobbs Satisfry Air beweist eindrucksvoll, dass eine gute Heißluftfritteuse nicht viel kosten muss. Im Test der Stiftung Warentest überzeugte sie besonders bei der Zubereitung von Aufbackbrötchen – hier erreichte sie als einziges Gerät im gesamten Testfeld die Bestnote „sehr gut“. Auch bei Hähnchenkeulen lieferte sie durchweg gute und zuverlässige Ergebnisse.
Trotz des günstigen Preises verzichtet Russell Hobbs nicht auf wichtige Features: 7 sorgfältig ausgewählte Automatikprogramme decken die wichtigsten Zubereitungsarten ab, während das kompakte Design auch in kleineren Küchen problemlos Platz findet. Die Bedienung erfolgt über klassische Tasten und ein übersichtliches LED-Display – simpel, aber effektiv.
Mein Tipp zur Russell Hobbs Satisfry Air
Die Russell Hobbs Satisfry Air ist perfekt für Einsteiger, Single-Haushalte und alle, die erst einmal ausprobieren möchten, ob eine Heißluftfritteuse zu ihnen passt. Sie bietet alle wichtigen Funktionen zu einem unschlagbaren Preis und eignet sich ideal zum Kennenlernen der Heißluft-Technologie.
Kompakt, praktisch und benutzerfreundlich
Mit nur 5,0 kg Gewicht und kompakten Abmessungen ist die Russell Hobbs Satisfry Air besonders handlich und lässt sich bei Bedarf leicht verstauen. Das 5-Liter-Fassungsvermögen reicht für 2-3 Personen völlig aus und ist damit ideal für Paare, Singles oder kleine Familien dimensioniert.
Die Reinigung gestaltet sich dank der abnehmbaren, spülmaschinenfesten Teile völlig unkompliziert. Besonders positiv: Die Antihaftbeschichtung ist von hoher Qualität und bleibt auch nach längerem Gebrauch wirksam. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei diesem Modell praktisch unschlagbar.
Im Stiftung Warentest-Vergleich erhielt sie mit jährlichen Stromkosten von nur 36 Euro eine gute Bewertung bei den Umwelteigenschaften. Auch die Sicherheitsbewertung fiel mit „sehr gut (1,1)“ aus.
Weitere empfehlenswerte Modelle aus dem Test
Neben den fünf Spitzenmodellen testete die Stiftung Warentest weitere 15 Heißluftfritteusen, von denen einige durchaus empfehlenswert sind, auch wenn sie nicht ganz an die Testsieger heranreichen:
Nutribullet NBA071B (BEFRIEDIGEND 2,6)
Technische Daten: 7,0 Liter Fassungsvermögen, 1.800 Watt, 80-200°C, etwa 85-95 Euro
Besondere Merkmale: Sehr gute Handhabung (gut 2,5), hervorragende Sicherheitsbewertung (sehr gut 1,3), niedrige Stromkosten von nur 27 Euro pro Jahr. Ideal für preisbewusste Käufer, die ein größeres Fassungsvermögen benötigen.
Mediamarkt Saturn Koenic KAF 121821 (BEFRIEDIGEND 2,8)
Technische Daten: 12,0 Liter Fassungsvermögen, 1.800 Watt, 65-200°C, etwa 75-85 Euro
Besondere Merkmale: Klapptür-Design mit Drehkorb, sehr günstig für das gebotene Volumen, gute Pommes-Ergebnisse durch Rotation. Schwächen bei den Umwelteigenschaften durch hohen Stromverbrauch (51 Euro/Jahr).
Lidl Silvercrest SHF 1800 B1 (BEFRIEDIGEND 2,9)
Technische Daten: 10,0 Liter Fassungsvermögen, 1.800 Watt, 40-200°C, etwa 95-105 Euro
Besondere Merkmale: Klapptür-Design mit rotierendem Korb, sehr gute Pommes-Ergebnisse, günstiger Preis für die Größe. Schwächen bei Aufbackbrötchen (ausreichend).
Panasonic NF-CC600AXE (BEFRIEDIGEND 2,9)
Technische Daten: 6,0 Liter Fassungsvermögen, 1.450 Watt, 80-200°C, etwa 175-185 Euro
Besondere Merkmale: Innovative Bauweise mit zwei Heizelementen, sehr gute Handhabung (gut 1,8), niedrige Stromkosten (26 Euro/Jahr). Schwächen bei der Zubereitung von Lebensmitteln (ausreichend 3,6).
Testsieger Dual-Zone: Cosori CAF-R901-AEU – Multitasking-Champion (GUT 2,3)

Die Cosori CAF-R901-AEU sichert sich den Testsieg in der Kategorie der Dual-Zone-Heißluftfritteusen und revolutioniert das Kochen durch die Möglichkeit, zwei völlig verschiedene Gerichte gleichzeitig zuzubereiten. Für etwa 170-180 Euro (je nach Verfügbarkeit) erhalten Sie eine innovative Lösung, die besonders für Familien und ambitionierte Hobbyköche interessant ist.
Technische Ausstattung der Cosori CAF-R901-AEU
- Fassungsvermögen: 2 x 4,25 Liter (8,5 Liter gesamt)
- Leistung: 1.750 Watt
- Temperaturbereich: 35°C – 230°C pro Zone
- Maße: 44 × 31 × 39 cm
- Gewicht: 9,1 kg
- Automatikprogramme: 5 Programme pro Zone
- Besonderheiten: Zwei unabhängige Garzonen, Sync-Funktion, getrennte Bedienung
Revolution des gleichzeitigen Garens
Das Herzstück der Cosori CAF-R901-AEU sind die beiden völlig unabhängigen Garzonen, die jeweils über separate Heizelemente und Ventilatoren verfügen. Jede Zone kann mit individuellen Temperaturen, Garzeiten und sogar verschiedenen Garmethoden betrieben werden. So können Sie beispielsweise oben bei 200°C Hähnchen grillen und unten bei 180°C Gemüse rösten – völlig unabhängig voneinander.

Besonders clever ist die integrierte Sync-Funktion: Auch wenn die beiden Gerichte unterschiedliche Garzeiten benötigen, sorgt die intelligente Steuerung dafür, dass beide Komponenten gleichzeitig fertig werden. Sie starten einfach beide Programme und das Gerät berechnet automatisch, wann welche Zone zu garen beginnen muss.
Die Kapazität von jeweils 4,25 Litern pro Zone ist großzügig bemessen und reicht für jeweils 2-3 Personen, sodass insgesamt problemlos 4-6 Personen verköstigt werden können. Dabei nimmt das Gerät trotz der doppelten Kapazität nur unwesentlich mehr Platz ein als vergleichbare Einzel-Fritteusen.
Meine Einschätzung zur Cosori CAF-R901-AEU
Die Cosori CAF-R901-AEU ist perfekt für Familien, die regelmäßig komplette Mahlzeiten zubereiten. Die Zeitersparnis ist beträchtlich, da Sie Hauptgericht und Beilage gleichzeitig, aber getrennt zubereiten können. Besonders praktisch für berufstätige Eltern, die abends schnell eine vollständige Mahlzeit auf den Tisch bringen möchten.
Intuitive Bedienung trotz Komplexität
Trotz der doppelten Ausstattung bleibt die Bedienung erfreulich einfach. Jede Zone verfügt über ein eigenes, klar beschriftetes Bedienfeld mit separaten Displays. Die Automatikprogramme sind sinnvoll gewählt und decken die gängigsten Zubereitungsarten ab: Pommes, Hähnchen, Fisch, Gemüse und Backen stehen für jede Zone zur Verfügung.
Die manuelle Einstellung von Temperatur und Zeit funktioniert intuitiv, und das große Display zeigt immer an, welche Zone gerade aktiv ist und wie viel Zeit noch verbleibt. Besonders praktisch: Beide Zonen können völlig unabhängig gestartet und gestoppt werden, falls Sie doch flexibel reagieren müssen.
Die Reinigung gestaltet sich dank der separaten, spülmaschinenfesten Schubladen unkompliziert. Jede Zone kann einzeln herausgenommen und gereinigt werden, was bei der häufigen Nutzung von Dual-Zone-Geräten ein wichtiger Komfortfaktor ist.
Testergebnisse und Bewertung
Im Test der Stiftung Warentest überzeugte die Cosori CAF-R901-AEU mit soliden Ergebnissen in allen Kategorien. Bei der Zubereitung von Lebensmitteln erreichte sie die Note „befriedigend (2,6)“, was für ein Dual-Zone-Gerät durchaus respektabel ist. Die Handhabung wurde mit „gut (1,9)“ bewertet – die intuitive Bedienung trotz der Komplexität kam gut an.
Besonders positiv: Mit jährlichen Stromkosten von nur 28 Euro gehört sie zu den energieeffizientesten Geräten im gesamten Test. Die Sicherheitsbewertung fiel mit „sehr gut (1,3)“ aus, was das Vertrauen in die doppelte Technik stärkt.
Stärken und Schwächen im Überblick
Stärken der Cosori CAF-R901-AEU:
- Zwei völlig unabhängige Garzonen für maximale Flexibilität
- Intelligente Sync-Funktion für gleichzeitiges Fertigstellen
- Großzügige Gesamtkapazität (8,5 Liter)
- Sehr gute Handhabung trotz Komplexität
- Energieeffizient mit niedrigen Stromkosten
- Zeitersparnis bei kompletten Mahlzeiten
- Kompakter als zwei separate Geräte
Schwächen:
- Höherer Anschaffungspreis als Einzel-Geräte
- Größeres Gewicht (9,1 kg)
- Etwas mehr Platzbedarf auf der Arbeitsfläche
- Nicht ideal für sehr kleine Haushalte
- Komplexer in Anschaffung und ersten Nutzung
Für wen ist die Dual-Zone ideal?
Die Cosori CAF-R901-AEU richtet sich an Familien ab 4 Personen, die regelmäßig komplette Mahlzeiten zubereiten und dabei Zeit sparen möchten. Besonders praktisch ist sie für:
- Berufstätige Eltern, die abends schnell kochen müssen
- Familien, die gerne verschiedene Komponenten einer Mahlzeit gleichzeitig zubereiten
- Hobbyköche, die maximale Flexibilität schätzen
- Haushalte, die häufig für Gäste kochen
- Alle, die ihren Backofen noch seltener verwenden möchten
Die Investition lohnt sich besonders dann, wenn Sie regelmäßig kochen und die Dual-Zone-Funktion tatsächlich nutzen. Für Gelegenheitsnutzer oder sehr kleine Haushalte ist ein Einzel-Gerät meist die bessere Wahl.
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Die Testkriterien der Stiftung Warentest im Detail
Die Stiftung Warentest hat alle 20 Heißluftfritteusen nach einem ausgeklügelten System bewertet, das die wichtigsten Aspekte des Alltags-Einsatzes widerspiegelt. Die Gewichtung der einzelnen Kategorien ist dabei kein Zufall, sondern basiert auf jahrelanger Erfahrung und zeigt deutlich, worauf es bei einer guten Heißluftfritteuse wirklich ankommt.

Zubereitung von Lebensmitteln (60% der Gesamtnote)
Mit 60% Gewichtung ist dies der mit Abstand wichtigste Testbereich – und das zu Recht. Schließlich kaufen Sie eine Heißluftfritteuse in erster Linie, um leckeres Essen zuzubereiten. Die Tester bereiteten systematisch fünf verschiedene Lebensmittelkategorien nach den jeweiligen Herstellerangaben zu.

Pommes frites (kleine und große Portionen)
Warum das wichtig ist: Pommes sind für die meisten Nutzer der Hauptgrund für den Kauf einer Heißluftfritteuse. Stellen Sie sich vor, Sie laden Freunde ein und die Pommes werden ungleichmäßig – oben verbrannt, unten noch roh. Das ist nicht nur enttäuschend, sondern auch peinlich. Deshalb testete die Stiftung Warentest sowohl kleine als auch große Portionen, denn viele Geräte versagen bei größeren Mengen völlig.
Praktisches Beispiel: Die Grundig FRY 7320 soll laut Hersteller mit maximal 500 Gramm Pommes verwendet werden – für eine vierköpfige Familie völlig unbrauchbar. Im Test mit 1.800 Gramm (einer realistischen Familienportion) scheiterte sie komplett: unten labbrige, oben verbrannte Pommes. Note: mangelhaft.

Hähnchenkeulen
Warum das wichtig ist: Hähnchen ist ein klassisches Fritteusengericht, bei dem es auf gleichmäßige Garung ankommt. Rohes Geflügel ist gesundheitsgefährdend, während überhitzte Stellen trocken und ungenießbar werden. Ein gutes Gerät muss die Kerntemperatur von mindestens 85°C erreichen und trotzdem saftiges Fleisch mit knuspriger Haut liefern.

Praktisches Beispiel: Bei einem Familienessen wäre es katastrophal, wenn die Hähnchenkeulen außen bereits schwarz sind, innen aber noch roh. Alle Testgeräte schafften diese grundlegende Aufgabe – ein Mindeststandard, den Sie erwarten können.
Gemüse (Champignons, Paprika, Zwiebeln, Zucchini)
Warum das wichtig ist: Gemüse zeigt, wie vielseitig eine Heißluftfritteuse wirklich ist. Verschiedene Gemüsesorten haben unterschiedliche Garzeiten und Wassergehalte – eine echte Herausforderung für die gleichmäßige Hitzeverteilung.
Praktisches Beispiel: Stellen Sie sich vor, Sie bereiten ein buntes Grillgemüse zu: Die Zucchini ist bereits matschig, während die Paprika noch hart ist, und die Pilze sind verbrannt. Nur die Gourmetmaxx meisterte alle Gemüsesorten problemlos und gleichmäßig.

Aufbackbrötchen
Warum das wichtig ist: Aufbackbrötchen sind ein Alltagstest für die gleichmäßige Hitzeverteilung von oben und unten. Viele Geräte haben hier Schwächen – die Oberseite wird braun, während die Unterseite blass bleibt.
Praktisches Beispiel: Stellen Sie sich Ihr Sonntagsfrühstück vor: Sie möchten frische, knusprige Brötchen, aber die Unterseite ist weich und unappetitlich. Nur die Russell Hobbs schaffte hier „sehr gut“ – ein Grund, warum sie trotz des günstigen Preises empfehlenswert ist.
Muffins
Warum das wichtig ist: Muffins testen die Präzision bei niedrigeren Temperaturen und längeren Garzeiten. Der flüssige Teig darf außen nicht verbrennen, muss aber innen vollständig durchgaren.
Praktisches Beispiel: Ihre Kinder freuen sich auf selbstgebackene Muffins, aber sie sind außen verkohlt und innen noch flüssig. Das passierte bei vielen Testgeräten – nur fünf Modelle bekamen die Muffins richtig hin.
Temperaturgenauigkeit und -verteilung
Warum das wichtig ist: Ungleichmäßige Hitze führt zu ungleichmäßigen Ergebnissen. Wenn Sie 180°C einstellen, sollten auch 180°C im ganzen Garraum herrschen.
Warum 60% Gewichtung gerechtfertigt ist
Die Zubereitung von Lebensmitteln macht 60% der Gesamtnote aus, weil es der einzige Grund ist, warum Sie eine Heißluftfritteuse kaufen. Alle anderen Features sind nutzlos, wenn das Essen nicht schmeckt. Ein Gerät mit perfekter Bedienung, das aber schlechtes Essen produziert, ist wertlos.
Handhabung (30% der Gesamtnote)
Mit 30% Gewichtung ist die Handhabung der zweithäufigste Grund für Zufriedenheit oder Frust mit einer Heißluftfritteuse. Hier zeigt sich, ob das Gerät im Alltag wirklich praktisch ist:
Gebrauchsanleitung
Warum das wichtig ist: Eine schlechte Anleitung führt zu Fehlbedienung und schlechten Ergebnissen. Sie wollen nicht stundenlang rätseln, wie Ihr neues Gerät funktioniert.

Praktisches Beispiel: Sie packen Ihre neue Heißluftfritteuse aus, die Anleitung ist unverständlich, wichtige Informationen fehlen. Ihre erste Mahlzeit misslingt, weil Sie die optimalen Einstellungen nicht finden. Frustration vorprogrammiert.
Automatikprogramme
Warum das wichtig ist: Gute Automatikprogramme nehmen Ihnen das Rätselraten ab und sorgen für konstant gute Ergebnisse, auch ohne Erfahrung.
Praktisches Beispiel: Sie sind Kochanfänger und möchten Hähnchen zubereiten. Ein gutes Automatikprogramm wählt Temperatur und Zeit optimal. Schlechte Programme führen zu verbranntem oder rohem Fleisch.
Bedienung und Einstellungen
Warum das wichtig ist: Komplizierte Bedienung macht aus dem schnellen Kochen eine langwierige Prozedur. Sie wollen einfach das Essen hineinlegen und starten.
Praktisches Beispiel: Nach einem langen Arbeitstag wollen Sie schnell Pommes machen. Bei komplizierten Geräten müssen Sie erst mehrere Menüs durchklicken – bei einfachen Geräten drücken Sie einen Knopf.

Füllen und Entnehmen
Warum das wichtig ist: Unpraktische Griffe oder schwergängige Schubladen machen jede Nutzung zur Tortur, besonders bei heißem Gerät.
Praktisches Beispiel: Die Schublade klemmt, Sie müssen mit beiden Händen ziehen, dabei fällt das heiße Essen heraus. Bei der Gourmetmaxx mit rotierendem Korb besteht Verbrennungsgefahr durch die heiße Metall-Zange.
Garvorgang beobachten
Warum das wichtig ist: Ein Sichtfenster oder eine Innenbeleuchtung hilft bei der Kontrolle, ohne dass wertvolle Hitze entweicht.
Praktisches Beispiel: Sie sind unsicher, ob das Hähnchen schon fertig ist. Ohne Sichtfenster müssen Sie die Schublade öffnen – Hitze entweicht, die Garzeit verlängert sich, das Ergebnis wird schlechter.
Reinigung
Warum das wichtig ist: Schwer zu reinigende Geräte werden seltener benutzt. Angebrannte Reste beeinträchtigen den Geschmack künftiger Gerichte.
Praktisches Beispiel: Nach dem Kochen müssen Sie eine halbe Stunde schrubben, weil das Fett überall klebt. Bei spülmaschinenfesten Teilen werfen Sie alles in die Maschine – fertig.
Sicherheit (5% der Gesamtnote)
Auch wenn Sicherheit „nur“ 5% ausmacht, ist sie absolut kritisch. Ein unsicheres Gerät kann Verletzungen oder Brände verursachen:
Oberflächentemperaturen
Warum das wichtig ist: Verbrennungen durch zu heiße Oberflächen sind schmerzhaft und vermeidbar. Besonders in Haushalten mit Kindern lebenswichtig.
Praktisches Beispiel: Ihr Kind berührt versehentlich das Gehäuse der laufenden Fritteuse und verbrennt sich die Hand. Gute Geräte bleiben außen kühl oder haben Warnhinweise.
Mechanische Sicherheit
Warum das wichtig ist: Scharfe Kanten, Klemmstellen oder instabile Konstruktionen können zu Verletzungen führen.
Praktisches Beispiel: Sie schneiden sich an einer scharfen Kante des Garkorbs oder das Gerät kippt um, weil es nicht stabil steht. Solche Risiken müssen ausgeschlossen sein.
Elektrische Sicherheit
Warum das wichtig ist: Defekte Elektronik kann Stromschläge oder Brände verursachen. Deutsche Sicherheitsstandards müssen eingehalten werden.
Umwelteigenschaften (5% der Gesamtnote)
Auch wenn nur mit 5% gewichtet, werden Umwelteigenschaften immer wichtiger:
Betriebsgeräusche
Warum das wichtig ist: Laute Geräte stören beim Kochen, Gesprächen oder beim Fernsehen. In offenen Küchen besonders störend.
Praktisches Beispiel: Sie kochen abends das Abendessen, während Ihr Partner fernsieht. Ein lautes Gerät macht normale Unterhaltung unmöglich – die Fritteuse wird seltener genutzt.
Stromverbrauch
Warum das wichtig ist: Bei steigenden Energiepreisen summieren sich auch kleine Unterschiede im Verbrauch über die Jahre zu erheblichen Beträgen.
Praktisches Beispiel: Die Koenic verbraucht 51 Euro Strom pro Jahr, die Ninja nur 28 Euro. Über 10 Jahre sind das 230 Euro Unterschied – fast der Kaufpreis einer neuen Fritteuse!

Warum diese Testkriterien perfekt sind
Die Stiftung Warentest hat die Gewichtung perfekt gewählt: 60% für das Wesentliche (gutes Essen), 30% für den Alltag (einfache Bedienung), und je 5% für Sicherheit und Umwelt. So entstehen Noten, die wirklich widerspiegeln, wie zufrieden Sie mit Ihrem Gerät sein werden.
Das Nutzungsszenario im Detail
Für die Berechnung der Stromkosten verwendete die Stiftung Warentest ein realistisches Nutzungsszenario, das einen durchschnittlichen Haushalt widerspiegelt:
- Pro Monat: 1.000g kleine Pommes-Portionen, 600g große Pommes-Portionen
- Fleisch: 1.600g Hähnchenkeulen monatlich
- Backwaren: 32 Aufbackbrötchen und 8 Muffins
- Gemüse: 3.000g Ofengemüse verschiedener Sorten
- Standby: 700 Stunden pro Monat (realistisch für ein ständig angeschlossenes Gerät)
Dieses Szenario zeigt: Heißluftfritteusen sind nicht nur für gelegentliche Pommes gedacht, sondern können einen Großteil der täglichen Küchenarbeit übernehmen. Bei diesem Nutzungsumfang amortisiert sich auch ein teureres, aber effizienteres Gerät über die Stromersparnis.

Vor- und Nachteile von Heißluftfritteusen
Nach dem umfangreichen Test der Stiftung Warentest lassen sich die Vor- und Nachteile von Heißluftfritteusen klar benennen. Wie jede Technologie haben auch Airfryer ihre Stärken und Schwächen:

Die Vorteile überwiegen deutlich
- Gesündere Zubereitung: Bis zu 85% weniger Fett als beim herkömmlichen Frittieren, ohne Kompromisse bei Geschmack und Textur
- Beeindruckende Zeitersparnis: Dreimal schneller als der Backofen bei kleinen bis mittleren Portionen
- Energieeffizienz: Deutlich geringerer Stromverbrauch als herkömmliche Öfen, was bei steigenden Energiepreisen besonders wichtig ist
- Außergewöhnliche Vielseitigkeit: Frittieren, Backen, Grillen, Rösten, Dörren und Aufwärmen in einem Gerät
- Einfache Reinigung: Keine Ölreste, meist spülmaschinenfeste Teile, deutlich weniger Verschmutzung der Küche
- Sichere Bedienung: Keine Verbrennungsgefahr durch spritzendes heißes Öl
- Geruchsarmut: Deutlich weniger intensive Geruchsentwicklung als beim klassischen Frittieren

Die Nachteile sollten Sie kennen
- Höhere Anschaffungskosten: Gute Heißluftfritteusen kosten mehr als einfache Fritteusen, amortisieren sich aber durch Energieersparnis
- Begrenztes Fassungsvermögen: Für sehr große Familien oder Partys können die Kapazitäten zu klein sein
- Geräuschentwicklung: Der Ventilator erzeugt Betriebsgeräusche, die je nach Modell störend sein können
- Geschmacksunterschiede: Manchen fehlt der typische „Frittiergeschmack“ von in Öl zubereiteten Speisen
- Ungleichmäßige Ergebnisse bei großen Portionen: Viele Geräte haben Probleme mit größeren Mengen
- Platzbedarf: Benötigen dauerhaft Platz auf der Arbeitsfläche oder im Schrank
- Lernkurve erforderlich: Optimale Garzeiten und -temperaturen müssen erst erlernt werden

Realistische Erwartungen sind wichtig
Der Test der Stiftung Warentest zeigt: Heißluftfritteusen sind keine Wundergeräte, sondern praktische Küchenhelfer mit klaren Stärken und Schwächen. Sie ersetzen nicht vollständig den Backofen oder die klassische Fritteuse, sondern ergänzen die Küchenausstattung sinnvoll. Besonders bei kleinen bis mittleren Portionen spielen sie ihre Vorteile voll aus.
Tipps für den Kauf und die Nutzung einer Heißluftfritteuse
Basierend auf den Erkenntnissen des Stiftung Warentest-Tests haben wir die wichtigsten Kaufkriterien und Nutzungstipps für Sie zusammengestellt:
Die richtige Größe wählen
Das Fassungsvermögen ist entscheidend für die Zufriedenheit mit Ihrer Heißluftfritteuse:
- 1-2 Personen: 3-5 Liter reichen völlig aus (wie Russell Hobbs Satisfry Air)
- 3-4 Personen: 5-7 Liter sind ideal (wie Cosori CP158-AF oder Ninja AF180DE)
- 5+ Personen: 8+ Liter oder Dual-Zone-Modelle (wie Philips HD9880/90 oder Gourmetmaxx)

Bedenken Sie: Lieber etwas größer kaufen, da die meisten Geräte bei Unterfüllung genauso gut funktionieren, bei Überfüllung aber schlechte Ergebnisse liefern.

Bauart: Schublade oder Klapptür?
Schubladen-Modelle (wie die meisten Testsieger):
- Einfacher und sicherer zu bedienen
- Weniger Verbrennungsgefahr
- Meist energieeffizienter
- Kompaktere Bauweise
Klapptür-Modelle (wie Gourmetmaxx):
- Often bessere Pommes-Ergebnisse durch rotierende Körbe
- Größere Kapazitäten möglich
- Sichtfenster standard
- Mehr Zubehör-Möglichkeiten
- Höherer Stromverbrauch
Wichtige Ausstattungsmerkmale
- Temperaturbereich: 40-240°C ideal für maximale Vielseitigkeit
- Automatikprogramme: Für Anfänger hilfreich, aber nicht zu wichtig
- Spülmaschinenfeste Teile: Erleichtern die Reinigung erheblich
- Antihaftbeschichtung: Hochwertige Beschichtung ist langlebiger
- Sichtfenster: Praktisch, aber nicht zwingend notwendig
- Timer und Abschaltautomatik: Sicherheitsrelevante Grundausstattung

Praktische Nutzungstipps
- Vorheizen nicht vergessen: 3-5 Minuten Vorheizzeit verbessern das Ergebnis deutlich
- Nicht überfüllen: Lebensmittel sollten sich nicht berühren für optimale Luftzirkulation
- Regelmäßig schütteln: Etwa alle 5-10 Minuten wenden oder schütteln
- Ein Teelöffel Öl kann helfen: Besonders bei selbstgemachten Pommes
- Backpapier verwenden: Erleichtert die Reinigung und verhindert Anhaften
- Temperaturen experimentell anpassen: Herstellerangaben sind Richtwerte
- Sofort reinigen: Angetrocknete Reste sind schwerer zu entfernen
Häufige Anfängerfehler vermeiden
- Zu hohe Temperaturen: Außen verbrennt, innen bleibt roh
- Vergessen zu schütteln: Führt zu ungleichmäßigen Ergebnissen
- Zu große Portionen: Luftzirkulation wird behindert
- Nassie Lebensmittel: Vor dem Garen gut abtrocknen
- Vernachlässigte Reinigung: Beeinträchtigt Funktion und Haltbarkeit
Weitere ausführliche Tipps und Rezepte finden Sie in unseren Ratgeber-Artikeln: Ratgeber Heißluftfritteusen und Garzeitentabelle für die Heißluftfritteuse.

Fazit: Die richtige Wahl für jeden Küchen-Typ
Der umfangreiche Test der Stiftung Warentest zeigt eindeutig: Der Markt für Heißluftfritteusen ist ausgereift und bietet für praktisch jeden Anspruch und jedes Budget das passende Gerät. Die vier Testsieger mit der Note „Gut (2,3)“ beweisen, dass Sie bereits ab etwa 100 Euro eine hochwertige, zuverlässige Heißluftfritteuse erhalten können.
Besonders erfreulich: Auch günstigere Modelle wie die Russell Hobbs Satisfry Air für circa 90-100 Euro liefern durchaus gute Ergebnisse und eignen sich perfekt für den Einstieg in die Welt der fettarmen Zubereitung. Wer bereit ist, mehr zu investieren, erhält mit Premium-Modellen wie der Philips HD9880/90 neueste Smart-Home-Technologie und maximale Kapazität.
Unsere finalen Kaufempfehlungen
- Für Einsteiger und Sparfüchse: Russell Hobbs Satisfry Air 26510-56 (ca. 90-100€) – Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis
- Für die meisten Familien: Cosori CP158-AF (ca. 100-110€) – Perfekte Balance aus Preis, Leistung und Features
- Für Pommes-Perfektionisten: Gourmetmaxx 13606 (ca. 115-125€) – Beste Pommes-Ergebnisse durch Rotationskorb
- Für Leistungshungrige: Ninja AF180DE (ca. 110-120€) – Extreme Temperaturen und hohe Effizienz
- Für Tech-Enthusiasten: Philips HD9880/90 (ca. 350-370€) – Premium-Features mit App-Steuerung
- Für Multitasker: Cosori CAF-R901-AEU (ca. 170-180€) – Dual-Zone für gleichzeitiges Garen
Wichtig ist: Jeder der Testsieger bietet eine gesunde Alternative zum herkömmlichen Frittieren und überzeugt durch einfache Bedienung sowie gute bis sehr gute Ergebnisse. Die Entscheidung sollte basierend auf Ihrem Haushalt, Ihren Kochgewohnheiten und Ihrem Budget fallen.
Kleine Haushalte fahren mit kompakten Modellen wie der Russell Hobbs bestens, während große Familien von der Kapazität der Philips oder Gourmetmaxx profitieren. Technik-Fans werden die App-Features der Philips schätzen, während Praktiker mit der simplen Bedienung der Cosori glücklich werden.
Unabhängig von Ihrer Wahl: Eine Heißluftfritteuse wird Ihre Küche bereichern und Ihnen helfen, gesünder und effizienter zu kochen. Die Investition lohnt sich nicht nur für Ihre Gesundheit, sondern auch für Ihren Geldbeutel – die Energieersparnis gegenüber dem Backofen ist beträchtlich.
Entdecken Sie auch unsere umfangreiche Rezept-Sammlung mit köstlichen Heißluftfritteuse-Rezepten und erfahren Sie mehr über die Funktionsweise und Vorteile von Heißluftfritteusen.
